filmarena 2026


Die filmarena ist das Open-Air-Erlebnis im Rahmen der kulturarena auf dem Theatervorplatz.

In diesem Jahr wird es wieder 15 verschiedene Open-Air-Filmvorführungen, immer sonntags bis dienstags, im Rahmen der Kulturarena-Veranstaltungsreihe geben. Darunter die Premiere des Thüringenkrimis CASH (mit Nina Gummich) und dem Dokumentarfilm SAME SUN (mit Wiebke Lühmann) über die Durchquerung Afrikas auf dem Fahrrad.

Tickets kosten 10€ an der Abendkasse und im Vorverkauf sowie 8€ für alle ermäßigungsberechtigten Personen.

Programm


 

Das wandelnde Schloss

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Plötzlich wird die junge Hutmacherin Sophie durch einen Fluch äußerlich sehr alt. Sie schämt sich, flieht aus ihrer Stadt und gerät dabei in ein magisches, umherziehendes Schloss voller skurriler Bewohner und Geheimnisse. Das ist alles viel aufregender als ihr altes langweilig verstaubtes Leben. Sophie lernt bei ihren Abenteuern mit dem Schloss allerhand über sich selbst und die Welt, durch die sie wandeln. Und sie lernt den verschlossenen Hausherren Hauro kennen - einen Zauberer, der in einen komplizierten Krieg verwickelt ist. Schafft Sophie es, sich von ihrem Fluch zu befreien?

Wie immer bei Hayao Miyazaki verzaubert auch dieser Film aus dem japanischen Animationsstudio Ghibli mit jeder Menge Weisheit, mit seiner einzigartigen Bildsprache, liebevollen Details und einer Geschichte, die noch lange nachwirkt. Nicht nur die Figuren, auch die Orte, die Räume, die gesamte Welt, die hier geschaffen wird, laden zum Staunen auf der ganz großen Leinwand ein.

Bereit, sich ein kleines bisschen in Hauro zu verlieben? Unsere Anime Nacht ist die perfekte Gelegenheit, gemeinsam in diese fantastische Welt einzutauchen und gern auch ein Cosplay-Outfit zu präsentieren.
 

Animation, Fantasy, Abenteuer
Synchronsprechende: Sunnyi Melles (Sophie), Robert Stadlober (Hauro)
Rechteinhaber: Studio Ghibli
Bild: Studio Ghibli

Japan, 2004, 119 Minuten
Regie: Hayao Miyazaki; FSK 6
Normal: 10€ / Ermäßigt: 8€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1, 07745 Jena)
 

Der Astronaut

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Der ehemalige Lehrer Dr. Ryland Grace erwacht allein an Bord eines Raumschiffs – ohne Erinnerung daran, wer er ist oder warum er sich überhaupt im All befindet. Erst nach und nach kehren seine Erinnerungen zurück: Eine globale Katastrophe bedroht das Leben auf der Erde, und er ist die letzte Hoffnung der Menschheit, eine Lösung zu finden. Während er sich Stück für Stück in seine Mission hineindenkt, stößt er auf ein wissenschaftliches Rätsel, das ihn an die Grenzen seines Wissens bringt – und darüber hinaus. Doch in der scheinbaren Einsamkeit des Alls macht er eine unerwartete Entdeckung, die alles verändert und seine Aufgabe in ein völlig neues Licht rückt.

Mit „Project Hail Mary“, basierend auf dem Bestseller von Andy Weir (u.a. „Der Marsianer“), entstand ein packendes, ebenso spannendes wie überraschend humorvolles Science-Fiction-Abenteuer. Angeführt von Ryan Gosling und Sandra Hüller verbindet der Film große Ideen, emotionale Tiefe und mitreißende Spannung zu einem der außergewöhnlichsten Kinoerlebnisse 2026. Wenn das erfolgreiche Animationsstudio Pixar jemals einen Realfilm produzieren würde, dann wäre es dieser: klug, herzerwärmend, visuell beeindruckend und voller staunenswerter Momente.

Sci-Fi/Abenteuer
R: , D: Ryan Gosling, Sandra Hüller, Lionel Boyce
Rechteinhaber: Amazon MGM Studios
Bild: Sony Pictures Germany

USA, 2026, 156 Minuten
Regie: Ryan Coogler; FSK 12
Normal: 10€ / Ermäßigt: 8€ (Earlybird-Tickets bis 30.04.2026: 7,80 €) Theatervorplatz (Schillergäßchen 1, 07745 Jena)
 

Jurassic Park

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Als Steven Spielberg Anfang der 1990er scheinbar mühelos einen Blockbuster nach dem anderen aus dem Ärmel schüttelte, erklomm er endgültig den Olymp der Filmregie. Und mitten in dieser Erfolgsserie ließ er 1993 etwas auf die Welt los, das Kinozuschauer kollektiv den Atem anhalten ließ: einen brüllenden Tyrannosaurus Rex, eine Herde majestätischer Brachiosaurier und ein Rudel ziemlich schlecht gelaunter Velociraptoren. So etwas hatte es in dieser Brillanz vorher noch nicht gegeben. Der Erfolgsilm sollte den Start für eine ganze „Jurassic Park“-Kinoreihe markieren.

Im titelgebenden Jurassic Park werden mithilfe von Gentechnik Dinosaurier wieder zum Leben erweckt – und zwar nicht für wissenschaftliche Zwecke, sondern vor allem als spektakuläre Attraktionen in einem Freizeitpark. Bevor die zahlende Kundschaft darauf losgelassen wird, dürfen ein paar Experten probeschauen. Eine ausgezeichnete Idee – zumindest so lange, bis Technik ausfällt, Zäune plötzlich nicht mehr unter Strom stehen und ein hungriger T-Rex erkennt, dass Menschen durchaus auf den Speiseplan passen. Was folgt, ist pures Kino: Staunen, Spannung und Spezialeffekte, die 1993 revolutionär waren – und die auch heute noch ziemlich beeindruckend aussehen. Und natürlich ist da neben Sam Neill, Laura Dern und den Kindern auch noch Jeff Goldblum als Chaos-Theoretiker Ian Malcolm – mit weit geöffnetem Hemd, trockenem Humor und einer Liegepose, die später zuverlässig Meme-Geschichte schrieb. Kurz gesagt, der vielleicht beste Dinosaurierfilm aller Zeiten – perfekt für einen Sommerabend im Freiluftkino. Halten Sie sich fest: Der T-Rex kommt!

Science-Fiction-Abenteuerfilm
D: Sam Neill, Laura Dern, Jeff Goldblum
Rechteinhaber: Universal Pictures
Bild: Universal Pictures

USA, 1993, 122 Minuten
Regie: Steven Spielberg; FSK 12
Normal: 10€ / Ermäßigt: 8€ (Earlybird-Tickets bis 30.04.2026: 7,80 €) Theatervorplatz (Schillergäßchen 1, 07745 Jena)
 

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

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Dieser Film mit dem langen Titel hat es alles in sich: Drama und Komödie, junge und alte Menschen, Klugheit und Slapstick, Sensibilität und Selbstbewusstsein, Weisheit und emotionale Ausbrüche, Gemütlichkeit und die große Bühne, Liebe und Trauer, das Leben und den Tod.

Schauspieler und Autor Joachim Meyerhoff reflektiert seinen Start in die Welt des Schauspiels an der Schauspielschule München und im Haus seiner Großeltern Anfang der 1990er mit detaillierter Beobachtungsgabe und leisem Humor. Aus dem autobiografischen Roman machte Simon Verhoeven diesen Film gemeinsam mit Schauspielerinnen-Mutter Senta Berger und spiegelt damit gleichsam die Ausgangssituation der Geschichte, in der Joachim bei seiner Großmutter Inge Birkmann, selbst einst eine gefeierte Film- und Theaterdiva, lebt. Damit wird die Meta-Ebene der Geschichte noch einmal mehr bedient und das gelingt alles ganz wunderbar.

Wie Enkel und Großmutter miteinander umgehen – er durchschnuppert das große, alte Haus, schwelgt in Kindheitserinnerungen, sie gibt ihm Tipps für die Schauspielschule, tröstet ihn, wenn der Schmerz um den verlorenen Bruder zu groß wird, und erfreut sich an dem jungen Gast, nennt ihn liebevoll „Mein Lieberchen“ – das ist großes Kino. Jungdarsteller Bruno Alexander, bekannt u.a. aus der Serie „Die Discounter“, besteht ganz grandios neben der uneitlen und umwerfend aufspielenden Senta Berger. Der Moment, in dem Joachim/Bruno „Tainted Love“ singt und all seine Emotionen hineinlegt, lässt auf jeden Fall keinen ungerührt. Eine großartige Enkel-Oma-Geschichte, ein großartiger Kinofilm!

Tragikomödie
D: Senta Berger, Bruno Alexander, Michael Wittenborn
Rechteinhaber: Warner Bros.
Bild: Warner Bros.

Deutschland, 2026, 137 Minuten
Regie: Simon Verhoeven; FSK 6
Normal: 10€ / Ermäßigt: 8€ (Earlybird-Tickets bis 30.04.2026: 7,80 €) Theatervorplatz (Schillergäßchen 1, 07745 Jena)
 

unicato Kurzfilmnacht

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In Kooperation mit „unicato“ – dem Kurzfilmmagazin des MDR – erwartet die Freundinnen und Freunde der kurzen Filmform wieder die beliebte Kurzfilmnacht.

Jeden Monat präsentiert „unicato“ eine sorgfältige Auswahl aus der deutschsprachigen Kurzfilmszene und gewährt Einblicke in die kreativen Köpfe hinter den Filmen. Von lustig bis nachdenklich, von realistisch bis fantastisch, von klassisch bis experimentell – „unicato“ zeigt den kurzen Film in all seinen Facetten in der ARD Mediathek und im MDR Fernsehen.

Zur diesjährigen Kurzfilmnacht tauscht „unicato“ das Magazin-Format gegen die Freiluftbühne und präsentiert ein unterhaltsames Crossover aus der kurzfilmischen Kreativszene. Moderator Markus Kavka und Gäste sorgen für kurzweilige Unterhaltung und geben spannende Einblicke in die Geschichten hinter den Geschichten.

Die Kurzfilmnacht ist ein Muss für alle, die den kurzen Film lieben und bietet eine großartige Gelegenheit, die Vielfalt und Kreativität der Kurzfilmszene zu erleben sowie mit den Filmschaffenden ins Gespräch zu kommen.

Normal: 10€ / Ermäßigt: 8€ (Earlybird-Tickets bis 30.04.2026: 7,80 €) Theatervorplatz (Schillergäßchen 1, 07745 Jena)