Filmgenuss in seiner freiesten Form


In Zusammenarbeit mit der Kulturarena, die jährlich im Sommer für sechs Wochen den Theaterplatz Jenas belebt, zeigen wir verschiedene Film auf einer Freilichtbühne. Highlight der FilmArena ist die "Kurzfilmnacht", bei der prämierte Filme des Filmfests Dresden und des backup_festival Weimar gezeigt werden.

Programm


 

Lady Bird

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Christine, die sich selbst Lady Bird nennt, träumt den Traum vieler Jugendlicher: Endlich raus aus der Enge der Provinz und das lieber heute als morgen! Vorher muss die vorlaute 17jährige aber einen guten Schulabschluss hinlegen und das ist leichter gesagt, als getan. In ihrer katholischen Highschool beeindruckt sie eher durch Aufmüpfigkeit und Starrsinn, weniger durch gute Leistungen. Dazu gesellen sich andere Kleinigkeiten wie die erste Liebe, das erste Mal und Zoff mit der Mama. Ein Teenagerleben aus dem Bilderbuch.

Wer selbst mal jung war, und das waren ja die meisten, kennt die Probleme, die das Erwachsenwerden mit sich bringt. Damals erschien jede Krise existenziell, während man heute über vieles von einst nur noch den Kopf schüttelt. Und wiewohl man sich nicht unbedingt zurückwünscht in diese Zeit, in der einen die eigene Urteilskraft und Zurechnungsfähigkeit im Stich ließen, so ist ein gelegentlicher Blick zurück doch amüsant. Und genau das ist das Besondere an „Lady Bird", nimmt uns dieser wunderbare Film doch für 90 Minuten mit zurück in unsere Jugend.

USA, 2017, 95 Minuten
Regie: Greta Gerwig; ohne Altersbeschränkung
VV 6€/5€; AK 7€/6€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)

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Greatest Showman

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Als P.T. Barnum (Hugh Jackman) seinen Job in einer Reederei verliert, steht für ihn fest, er will endlich sein eigener Herr sein und seiner Frau Charity (Michelle Williams) das Leben bieten, das er ihr einst versprochen hatte. Er eröffnet ein Kuriositätenkabinett und sucht im ganzen Land nach Attraktionen: Akrobaten, Tänzerinnen, Kleinwüchsige, eine Dame mit Bart usw. Schnell macht seine spektakuläre Show von sich reden, gerade die einfachen Leute strömen massenweise in Barnums Varieté. Doch das reicht dem ehrgeizigen Mann nicht, er will auch von der feinen Gesellschaft wahrgenommen werden und setzt dafür alles aufs Spiel.

Das bild- und stimmgewaltige Musical erzählt eine gutgelaunte, kunterbunte Cinderella-Story und ist lose angelehnt an das Leben des amerikanischen Zirkuspioniers P.T. Barnum. Wären Filme aus Zuckerwatte gemacht, sie sähen genauso aus wie „Greatest Showman“

USA, 2017, 104 Minuten
Regie: Michael Gracey; ab 6 Jahren
VV 7€/6€; AK 8€/7€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)

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Aus dem Nichts

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Selten war ein Filmtitel passender. Wie aus dem Nichts verliert Katja bei einem Bombenanschlag Mann und Kind. Die Ermittler tappen im Dunkeln, vermuten einen Racheakt, da Katjas Gatte wegen Drogengeschäften vorbestraft war und bereits im Gefängnis saß. Erst als Jürgen Möller bei der Polizei einen Verdacht gegen seinen eigenen Sohn ausspricht, nehmen die Ermittlungen eine neue Wendung. Tatsächlich kommt es zur Verhandlung und Katja steht den mutmaßlichen Mördern ihrer Familie Auge in Auge gegenüber.

Mit „Aus dem Nichts“ hat Fatih Akin, lose angelehnt an die Geschehnisse rund um die NSU-Morde, ein aufwühlendes und wütendes Justizdrama geschaffen. Emotionales Zentrum des Films ist Diane Kruger, die für ihre Leistung vollkommen zu Recht auf dem Filmfestival von Cannes zur Besten Darstellerin gekürt wurde. Außerdem wurde „Aus dem Nichts“ mit dem Golden Globe für den besten fremdsprachigen Film ausgezeichnet. Ganz großes Kino!

D, 2017, 105 Minuten
Regie: Fatih Akin; FSK ab 12 Jahren
VV 7€/6€; AK 8€/7€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)

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Mord im Orient-Express

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Ein Passagier wird tot in seinem Abteil aufgefunden, ermordet auf brutale Weise. Der Schock unter den Mitreisenden ist groß und als der Zug auch noch wegen einer Schneeverwehung stecken bleibt, liegen die Nerven vollends blank. Auftritt Hercule Poirot: Der Meisterdetektiv ist im letzten Augenblick noch mit an Bord des eigentlich vollbesetzten Orients-Expresses gekommen und vermutet den Mörder noch unter den Reisenden. Er beginnt zu ermitteln. 

Es geht das Gerücht um, dass Agatha Christie mit der Verfilmung ihres „Mord im Orient-Express" aus dem Jahr 1974 ziemlich zufrieden gewesen sein soll. Nur der wenig beeindruckende Schnauzer des Hercule-Poirot-Darstellers Albert Finney sei ihr ein Dorn im Auge gewesen. Kein Problem, dachte sich wohl Kenneth Branagh, der die Neuauflage inszenierte, gleich selbst in die Rolle des Detektivs schlüpfte und freilich auch den stattlichen Schnurrbart nicht vergaß. Auch sonst bleibt Branagh sehr nah an der Vorlage und erweckt in opulenten Bildern den Zauber des Orient-Express neu.

USA, 2017, 114 Minuten
Regie: Kenneth Branagh; FSK: ab 12 Jahren
VV 6€/5€; AK 7€/6€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)

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Dieses bescheuerte Herz

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Feiern, tanzen, Vatis Geld verprassen. Während andere Menschen mit Anfang 20 einem Beruf nachgehen oder studieren, macht Lenny – nichts. Das hat sich sein Vater lange genug mit angesehen und stellt den Sohnemann vor die Wahl: Entweder übernimmt er ehrenamtlich die Pflege eines schwerkranken Jungen oder er kann sich seinen Lebenswandel ab sofort selbst finanzieren. Das Druckmittel wirkt und wenig später steht Lenny dem 15-jährigen David gegenüber, der seit seiner Geburt unter einem schweren Herzfehler leidet. Es ist nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick, doch mit der Zeit fügen sich beide in die neue Situation. Ja, Lenny entwickelt sogar zum ersten Mal so etwas wie Verantwortungsgefühl für einen Menschen, der nicht er selbst ist. Gemeinsam beginnen sie eine von David erstellte Wunschliste abzuarbeiten, beginnend beim ersten Kuss bis hin zur Aufnahme einer eigenen Platte. 

Basierend auf dem Bestseller von Daniel Meyer und Lars Amend erzählt „Dieses bescheuerte Herz“ die Geschichte eines todkranken Jungen. Dabei umschifft die Tragikomödie gekonnt Kitsch und übermäßiges Pathos und verlegt sich lieber auf eine humorvoll-berührende Erzählweise. Toll!

D, 2017, 106 Minuten
Regie: Marc Rothemund; FSK: ohne Altersbeschränkung
VV 7€/6€; AK 8€/7€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)

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Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

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Vor Monaten erschütterte ein Gewaltverbrechen den kleinen Ort Ebbing im Staate Missouri, Angela Hayes wurde vergewaltigt und ermordet. Während die Polizei nach dem Täter sucht, kehrt nach und nach wieder Normalität ein. Nicht jedoch für Angelas Mutter Mildred. Sie glaubt nicht, dass die Polizei alles in ihrer Macht Stehende tut, um das Verbrechen aufzuklären und macht ihrem Ärger offen Luft. Drei riesige Werbetafeln am Ortsausgang von Ebbing klagen Polizeichef Willoughby an und markieren den Beginn sich überschlagender Ereignisse. 

Die Wut einer Mutter und ihr unbändiger Drang nach Gerechtigkeit sind die Hauptzutaten von „Three Billboards ..." und lassen erahnen, dass es ein wenig ernster zugeht, als man das bisher von Regisseur Martin McDonagh („Brügge sehen … und sterben", „7 Psychos") gewohnt war. Trotzdem bleibt Platz für seinen typisch schwarzen Humor und für jede Menge Wärme – selbst für die scheinbar abstrusesten Figuren. Zwei Schauspielpreise bei den Oscarverleihungen 2018 waren die logische Folge: Frances McDormand wurde als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet, Sam Rockwell erhielt den Oscar als Bester Nebendarsteller.

USA/GB, 2017, 116 Minuten
Regie: Martin McDonagh; FSK: ab 12 Jahren
VV 6€/5€; AK 7€/6€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)

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Your Name.

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Mitsuha und Taki kennen sich nicht, sind sich noch nie begegnet und träumen von Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie sehnt sich nach dem Puls der Großstadt und will lieber heute als morgen aus ihrem abgeschnittenen Bergdorf verschwinden. Er hat den steten Trubel der Metropole satt und würde das städtische Hamsterrad sofort gegen das Landleben tauschen. Und dennoch ist ihr Schicksal miteinander verquickt, denn eines Tages finden sie sich wie von Zauberhand im Körper des jeweils anderen wieder. Verängstigt, verwirrt und mindestens genauso neugierig, beginnen sie die unbekannten Welten, die sich vor ihnen auftun zu erkunden. Fortan wachen sie immer mal als sie selbst oder als der jeweils andere auf und versuchen herauszufinden, was da eigentlich passiert. Doch genauso plötzlich wie sie entstand, reißt die Verbindung zwischen ihnen wieder ab. Kurzentschlossen macht sich Taki auf die Suche nach Mitsuha.

„Your Name.“ ist der international erfolgreichste japanische Film aller Zeiten und überflügelte selbst die Meisterwerke Hayao Miyazakis („Chihiros Reise ins Zauberland“, „Prinzessin Mononoke“). Und auch künstlerisch muss sich „Your Name.“ vor den großen Vorbildern des Anime nicht verstecken. Ein wunderschöner und über jeden Zweifel erhabener Film.

JP, 2016, 110 Minuten
Regie: Makoto Shinkai; ab 6 Jahren
VV 6€/5€; AK 7€/6€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)

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Das Leben ist ein Fest

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Max ist einer der erfahrensten Hochzeitsplaner Frankreichs, doch so etwas hat auch er noch nicht erlebt. Ganz nach Murphys Law – was schiefgehen kann, geht schief – wächst sich sein neuester Auftrag zur absoluten Katastrophe aus. Eine streitsüchtige Assistentin, ein rebellierendes Team, ein Bandleader, der sich für einen verkannten Rockstar hält, ein Fotograf, der sich lieber am Buffet als hinter der Kamera aufhält und ein schnöseliger Bräutigam mit 1000 Sonderwünschen sind nur einige seiner Probleme. Das kann ja heiter werden ...

... und heiter wird es tatsächlich, denn für uns als Zuschauer ist dieser Reigen aus kleinen und großen Katastrophen ein großer Spaß. Schließlich ist es nicht unsere Hochzeit, die die Regisseure Eric Toledano und Olivier Nakache („Ziemlich beste Freunde“, „Heute bin ich Samba“) hier vergnüglich aus dem Ruder laufen lassen.

F, 2017, 116 Minuten
Regie: Éric Toledano und Olivier Nakache; ohne Altersbeschränkung
VV 6€/5€; AK 7€/6€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)

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Jumanji: Willkommen im Dschungel

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Da Nachsitzen allein noch nicht Strafe genug ist, müssen die Teenager Spencer, Bethany, Fridge und Martha den Keller der Highschool aufräumen. Der sieht so aus, als hätte ihn seit gut 20 Jahren niemand mehr betreten und so findet sich zwischen allem möglichen Gerümpel passenderweise auch eine Spielkonsole aus grauer Vorzeit. Eingelegt ist ein Spiel namens „Jumanji“ und weil alles besser ist als Aufräumen, schmeißt Fridge die Konsole an. Bevor jemand begreift, was passiert, werden die Kids in das Spiel gesaugt und finden sich in einer völlig fremden Welt wieder, mit fremden Regeln und jeder Menge Gefahren. Doch nicht nur das, denn auch die vier Protagonisten sind verändert und haben das Aussehen und die Fähigkeiten der Spielfiguren angenommen. Schnell wird Spencer und Co. klar, dass es nur einen Weg gibt wieder nach Hause zu kommen: Sie müssen das Spiel spielen.  

22 Jahre ist es schon wieder her, da war „Jumanji“ ein Überraschungshit an den Kinokassen. Zeit für eine Frischzellenkur, dachte sich Regisseur Jake Kasdan und adaptierte den Abenteuerfilm mit den Mitteln des modernen Kinos neu. Und siehe da, das Experiment ist geglückt. Der neue „Jumanji“ ist ein großer Filmspaß, der gekonnt die Balance hält zwischen Humor, Action und Nostalgie und auch die Verbeugung vor dem großen Robin Williams nicht vergisst.

USA, 2017, 119 Minuten
Regie: Jake Kasdan; ab 12 Jahren
VV 7€/6€; AK 8€/7€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)

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Wunder

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Der Schulhof kann bekanntlicher Maßen einer der schonungslosesten Orte sein. Da braucht es nicht viel, um Häme und Spott zu ernten. So ist es auch nicht verwunderlich, dass August „Auggie“ Pullman (Jacob Tremblay) seinem ersten Schultag mit Grauen entgegen sieht. Denn durch einen Gendefekt ist sein Gesicht entstellt und die Zeit, in der er zuhause von seiner Mutter Isabel (Julia Roberts) unterrichtet wurde, soll nun vorbei sein. Als großer Star Wars Fan und generell mit einer großen Vorliebe für das Weltall würde er am liebsten mit einem Astronautenhelm, den er sonst zu fast jeder Gelegenheit trägt, zur Schule gehen, doch bleibt ihm dieser Wunsch verwehrt und es braucht dann auch nicht lang bis aus den anfänglichen erschrockenen und ablehnenden Blicken der anderen Schulkinder üblere Scherze und Kommentare auf ihn einprasseln.

Das Besondere in diesem emotionsgeladenen Familiendrama von Stephen Chboskys nach dem gleichnamigen Kinder- und Jugendbuchs „Wunder“ von R.J. Palacio sind die verschiedenen Erzählstimmen. Über Auggie als Erzähler führt der Film zu Beginn die Perspektive der Hauptfigur ein, um dann nach und nach neue Erzählerstimmen in Erscheinung treten zu lassen, die jeweils durch einige Szenen führen. Das hält die erzählerische Spannung aufrecht und das Spektrum der Emotionen wird ständig erweitert.

Eine wohltuende, vielstimmige Erzählung ist hier gelungen, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

USA, 2017, 114 Minuten
Regie: Stephen Chbosky; ohne Altersbeschränkung
VV 7€/6€; AK 8€/7€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)

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WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

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Mit dem Rucksack geht es los: Gwen und Patrick reisen so weit in Richtung Osten, bis sie aus Westen wieder an ihrem Ausgangspunkt Freiburg ankommen. Auf ihrer Reise verzichten sie auf Komfort, leben von maximal fünf Euro am Tag und reisen nur zu Fuß, per Anhalter oder mit dem Schiff. Mit der Kamera als ständigem Begleiter lernen sie Land und Leute kennen und legen über 100.000 Kilometer zurück. 

„Weit“ hebt sich von vielen anderen Reisedokumentationen dadurch ab, dass in jeder Sekunde der Respekt und die Faszination der Protagonisten für die Menschen und Länder zu merken ist, die sie treffen bzw. bereisen. Diese Neugier auf die Welt ist so ansteckend, dass bereits über 400.000 Zuschauer in deutschen Kinos mit den sympathischen Weltenbummlern einmal um den Globus tingelten. Bei vielen zeigten sich dieselben Symptome: Begeisterung für das Gesehene und der dringende Wunsch, auf Reisen zu gehen.

D, 2017, 130 Minuten
Regie: Gwendolin Weisser, Patrick Allgaier; ohne Altersbeschränkung
VV 6€/5€; AK 7€/6€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)

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La Boum – Die Fete

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Sommerbrise, ein Walkmann, die große Stadt und die Wirrungen der ersten Liebe ... LA BOUM, der französische Kultklassiker mit Sophie Marceau aus den 80er-Jahren, kommt pünktlich zur Open-Air-Saison zurück auf die große Leinwand! 

Bevor auch nur ein Wort zum Inhalt geschrieben werden kann, erklingt sofort aus der Erinnerung der Filmsong „Reality“ von Richard Sanderson. „My Reality“ singt er, meine Realität – für die 13-jährige Vic heißt das: Gerade mit den Eltern nach Paris gezogen will sie endlich auch Erfahrungen mit Jungs sammeln. Ihr zur Seite stehen die neuen Freundinnen Pénélope und deren Schwester Samantha. Der Auserwählte heißt Mathieu. Kennengelernt – logisch – auf einer Fete, beginnen sie schon nach kurzer Zeit miteinander auszugehen.

Doch das Glück währt nicht lang. Erst zerbricht aufgrund einer Affäre ihres Vaters die Familie und dann stellt sich heraus, dass Mathieu auch noch ein anderes Mädchen hat. Ein riesiges Gefühlschaos! Man möchte so was nicht selbst erleben, aber was für ein Spaß, es von außen zu sehen und mit einiger Distanz in jugendlichen Gefühlswelten zu schwelgen. Ein großartiger Film.

F, 1980, 110 Minuten
Regie: Claude Pinoteau; FSK:  ab 12 Jahren
VV 7€/6€; AK 8€/7€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)

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Avengers: Infinity War

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Das Marvel Cinematic Universe (MCU) feiert zehnjähriges Jubiläum und nahezu das komplette Universum ist mehr oder weniger eingeladen. Die Avengers, Doctor Strange und die Guardians of the Galaxy dürfen sich mit dem übermächtigen Bösewicht Thanos und seinen Schergen rumschlagen. Der will auch feiern, aber erst, wenn er alle Infinity-Steine beisammen und die Hälfte des Universum ausgelöscht hat. Auf dem Weg dahin knallt erstmal einiges, nur keine Sektkorken…

Das hervorragende Geburtstagsspektakel ist der vorläufige Höhepunkt mit dutzenden Gastauftritten, Cameos und Seitenhieben. Die Brüder Anthony und Joe Russo, die auch schon bei  „The Return of the First Avenger“ Regie führten, veranstalten die größte Superhelden-Schlägerei und ein stückweit auch das Finale für einige dieser Superhelden...

USA, 2018, 149 Minuten
Regie: Anthony und Joe Russo; Ab 12 Jahren
VV 7€/6€; AK 8€/7€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)

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Kurzfilmnacht

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Kurzfilmnacht - Alle Jahre wieder und doch gibts in jedem Jahr etwas Neues! Das Festival backup in Weimar macht eine Pause und bereitet sich auf sein 20. Jubiläum vor. Deshalb zeigt es 2018 ein ausgewähltes Sonderprogramm mit Abschlussfilmen der französischen Filmschule aus Aubagne, dem "Département SATIS" der Aix-Marseille Université. Das Filmfest Dresden feiert bereits sein 20. Jubiläum und wartet mit seinen besten nationalen und internationalen Streifen auf der Kurzfilmnacht auf.  Quer durch alle Genres wird gemixt und das komplette Spektrum, das die Fans der kurzen Filmform so lieben, für die Auswahl in Betracht gezogen: Animationen, Spielszenen, Archivaufnahmen, Dokumentarisches, Experimentalfilm, Musikfilm.

Im Vorprogramm werden erneut Beiträge vom Festival KinoDynamiqueJena, vom Landesfilmfestival FILMthuer und dem Jenaer Kurzfilmfestival cellu l‘art zu erleben sein, die die altbewährten Partner unterstützen und ergänzen.

VV 7€/6€; AK 8€/7€ Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)
 

Gundermann

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Der Film ist eine Künstlerbiografie über den singenden Baggerfahrer aus der Lausitz: Gerhard Gundermann. „Gundi“ (Alexander Scheer) arbeitet als Baggerfahrer im Braun­koh­le­ta­ge­bau in der Lausitz, in Ost-Deutschland.

In den 1980er und 90ern wird er zum Idol vieler, weil er mit seinen Liedern und Geschichten eine Stimmung trifft. Er war aber auch IM der Staatssicherheit und ist somit Held für die einen, Verräter für die anderen.

D, 2017
Regie: Andreas Dresen;
bereits ausverkauft Theatervorplatz (Schillergäßchen 1; 07745 Jena)

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